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Studien

JIM-Studie 2013

Der medienpädagogische Forschungsverbund Südwest hat am 29.11.2013 die jährliche JIM-Studie veröffentlicht. 1200 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 19 Jahren wurden telefonisch zu ihrer Nutzung von Smartphone, Internet und anderen Medien befragt. Unter anderem spielt das Internet eine wichtige Rolle im Alltag der Befragten. In der Woche sind sie täglich ca. 3 Stunden online.

Die JIM-Studie 2013 kann heruntergeladen werden unter:
http://www.mpfs.de/fileadmin/JIM-pdf13/JIMStudie2013.pdf

Warum sind unfreiwillg mitgehörte Handygespräche störend?

Psychologen der University of San Diego haben untersucht warum Handygespräche störender für (unfreiwillig) Mithörende sind, als ein Gespräch zwischen zwei Menschen.

Diese ist zu finden bei Telepolis vom heise Verlag unter:
http://www.heise.de/tp/artikel/38/38745/1.html

Nomophobie – die neue Angst der Unerreichbarkeit

Nomophobie ist  eine der gegenwärtigen und kommenden Ängste der Zukunft. Nomophobie kommt von „No Mobile Phone – Phobia“ und ist die Angst davor nicht auf dem Handy erreichbar zu sein. Laut einer britischen Studie aus dem Jahr 2012 haben demnach in Großbritanien 66% der Bevölkerung Angst davor ihr Handy zu verlieren oder es nicht dabei zu haben. Weitere Gründe der Nichterreichbarkeit sind ein leerer Akku, kein Guthaben mehr auf dem Handy oder beispielsweise in ein Gebiet ohne Empfang zu kommen. Besonders betroffen von einer Nomophobie ist die jüngere Altersgruppe von 18 bis 24 Jahren mit 77%. An zweiter Stelle steht die Altersgruppe von 25 bis 34 Jahren mit 68%. Die drittgrößte Personengruppe, welche Nomphobie betrifft sind Personen ab einem Alter von 55 Jahren. Viele Befragte gaben an, dass sie sogar zwei oder mehrere Mobilfunkgeräte besitzen, um erreichbar zu sein.

Informationen über die Studie aus dem Jahr 2012 sind zu finden unter:
http://www.securenvoy.com/blog/2012/02/16/66-of-the-population-suffer-from-nomophobia-the-fear-of-being-without-their-phone/

Informationen über eine erste Studie zu Nomophobie aus dem Jahr 2008 sind zu finden unter:
http://www.dailymail.co.uk/news/article-550610/Nomophobia-fear-mobile-phone-contact–plague-24-7-age.html

Telefontherapie gegen Depressionen und Angststörungen

Telepolis berichtet über eine britische Studie, nach der es in der Wirksamkeit zwischen Telefontherapie und Face-to-Face-Therapie keine Unterschiede gibt. Dieses betreffe fast alle Patienten, mit Ausnahme von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen. Als besondere Zielgruppe sehen die Wissenschaftler Personen mit Depressionen und Angststörungen. Positive Nebeneffekte gegenüber einer normalen Therapie sind u.a., dass die alternative Therapie niedrigschwelliger und kostengünstiger ist.

Der Artikel ist bei Telepolis zu finden unter:
http://www.heise.de/tp/artikel/37/37730/1.html

PINTA-Studie zur Internetabhängigkeit in Deutschland

PINTA steht für Prävalenz der Internetabhängigkeit und ist eine Studie die im Jahr 2011 und 2012 durchgeführt wurde. 15.024 Personen im Alter von 14-64 Jahren wurden dabei telefonisch zu der eigenen Nutzung des Internets befragt. Ziel der Studie war es „…  möglichst verlässliche Zahlen für das Ausmaß von Internetabhängigkeit  bereit  zu  stellen…“ (siehe PINTA-Bericht-Endfassung_280611.pdf). Etwa ein Prozent der Befragten konnten nach den Kriterien der Studie zufolge als internetsüchtig eingestuft werden. Dies soll deutschlandweit 560.000 Menschen betreffen. Besonders anfällig für eine Onlinesucht sind dabei erwerbslose, alleinstehende Männer.

Laut heise online spricht die Drogenbeauftragte der Bunderegierung, Mechthild Dyckmanns, anhand der Zahlen von einem akuten Handlungsbedarf und fordert eine Klassifizierung der Internetsucht als Krankheit.

Die Ergebnisse der PINTA-Studie sind zu finden unter:
http://www.drogenbeauftragte.de/fileadmin/dateien-dba/DrogenundSucht/Computerspiele_Internetsucht/Downloads/PINTA-Bericht-Endfassung_280611.pdf

Der Artikel von heise online ist zu finden unter:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Online-Sucht-Gefaehrdet-sind-vor-allem-ledige-Maenner-ohne-Job-1726203.html

JIM-Studie 2010

Wie lange Jugendliche durchschnittlich pro Tag im Internet verweilen und wie sie dort ihre Zeit verbringen ist in der neuen JIM-Studie 2010 (Jugend, Information, (Multi-) Media) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs) zu lesen.

Die JIM-Studie 2010 ist zu finden unter: http://www.mpfs.de/fileadmin/JIM-pdf10/JIM2010.pdf